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Preisanzeige im DauerbetriebLangzeitbeobachtung mittels Zeit­raffer-Video­aufnahmen. Schließ­lich soll sicher­gestellt sein, dass die Tank­stellen-Preis­anzeige auf den Modell­anlagen auch im Dauer­betrieb zuver­lässig funktioniert.
Summiert wurden mehrere Monate Dauer­betrieb simu­liert, auf­geteilt auf mehrere Module in verschie­denen Konstellationen und Betriebsmodi.
Die Programmierung stellt sich als robust heraus: Selbst nach mehreren Wochen ohne Neustart ver­richten die Preis­anzeigen un­beeindruckt ihren Dienst.
Spaß mit LastausgängenEigentlich waren die Last­ausgänge der Tank­stellen-Preis­anzeige für die Tank­stellen-Innen­beleuchtung gedacht, um diese z.B. an die Öffnungs­zeiten der Tank­stelle zu koppeln.
Im Zuge einiger Spielereien stellte sich schnell heraus, dass man auch Motoren und Relais an­steuern können sollte, daher wurden der Platine noch Freilauf­dioden spendiert.
Mit ganz viel Phanta­sie sieht man hier einen soge­nannten "Tubeman" oder "Skydancer", ange­trieben durch einen Mini-Prozessor­lüfter, und nur in Aktion, wenn die Tank­station geöffnet hat.
3D-Druck als "Spritzgussrahmen"Die Lkw-Prototyp-Platine hat ein neues Fahr­werk bekommen. Neu hieran ist der 3D-Druck als "Spritz­guss­rahmen"-Set mit allen not­wendigen Chassis- und Lenkungs­teilen, die aus dem Rahmen heraus­getrennt und selbst zusammen­gesetzt werden können (links im Bild noch voll bestückt). Sogar die Felgen sind bereits enthalten.
Der stabile Rahmen zum Schutz der winzigen Teile ist als Klinker­mauer gestal­tet, so dass leere Rahmen zu Mauern zer­teilt oder auf­einander­gestapelt als Lkw-Garage auf der Modell­anlage einge­setzt werden können.
Preisanzeige als Chamäleon, Teil 2Hier eine Variante als Lost Place für eine verfallene Tank­stelle. Die Farb­kraft und Les­bar­keit ist trotz – oder gerade wegen – der Winzig­keit der Displays (Bildschirm­abmessungen: ca. 22 x 11 mm HxB) beein­druckend und die Möglich­keit der durch den Anwender austausch­baren Designs nimmt Gestalt an.

Auf diese Weise und in Verbin­dung mit verschie­denen Gehäusen für die Preis­masten lässt sich die Preis­anzeige an belie­bige Epochen und Aus­gestaltung jeder Modell­umgebung harmonisch anpassen.
Preisanzeige als ChamäleonWährend der Weiter­entwicklung der Tank­stellen-Preis­anzeige entfalten sich die breiten Einsatz­möglich­keiten des Rasp­berry Pi Pico immer mehr. In diesem Bei­spiel werden verschie­dene Anzeige­designs imple­mentiert. In einem nächsten Schritt sollen diese dann auch vom User selbst erstellt und auf den Bild­schirmen zur An­zeige gebracht werden können.

Für die Haupt­platine wurde zwischen­zeitlich der erste Entwurf eines Covers als Schutz gegen Staub als 3D-Druck gestaltet.
Transparenter 3D-DruckSozusagen als "Abdruck" der proto­typisch ent­worfenen Bus­karosse ist ein Transparent­einsatz für die Scheiben ent­standen. Durch diese Technik kann es erst gar nicht zu Pro­blemen bei der Über­tragung von Maßen zwischen den bei­den Bau­teilen kommen. Nahezu ohne jeg­liche Toleranzen schmiegen sich die Scheiben in die Karosse. Die Pass­form der beiden 3D-gedruckten Teile ist beein­druckend.
Selbstverständlich alles noch nicht perfekt, für den aller­ersten Anlauf eines solchen Transparent­einsatzes aber mehr als überzeugend.
Eine "echte" Preisanzeigetafel Natürlich in H0, aber die ange­zeigten Preise sind reale Sprit­preise einer realen Tank­stelle, und das in Echtzeit!
Die ersten Versuche mit den win­zigen TFT-Bild­schirmen und dem Rasp­berry Pi Pico, der die nötige WLAN-Verbin­dung zum Abruf der Sprit­preis­daten via Inter­net bereitstellt, sind viel­verspechend.
Mit einem passenden Gewand, einem 3D-gedruckten Gehäuse-Proto­typ, wird aus der Anzeige­tafel ein weit­hin sicht­barer Preis­mast und spätestens an diesem Punkt steht fest:Sowas muss auf die Modellanlage!
Einheiten-Umrechner onlineUnter Services/Tools finden sich nun Java­cript-Einheiten-Umrechner für Maße und Geschwindig­keiten. Diese kleinen, nütz­lichen Helfer verschaffen schnell Klar­heit bei der maßstabs­getreuen Umsetzung zwischen Wirklich­keit und Modell­anlage und -Fahrzeugen.
CarSystem-Kurven unter die Lupe genommenBei einigen CarSystem-Videos fiel mir auf, dass manche Fahr­zeuge etwas unnatür­lich um die Kurven fuhren. Dabei muss nicht (nur) das Auto problem­ursächlich sein, sondern auch die Kurven selbst können das Problem sein. In diesem Video (bei YouTube) gehe ich der Sache mal auf den Grund und zeige auf, was "gute" und "schlechte" Kurven sind.